5G die Zukunft? - Fünf Beispiele, die zeigen, welche Vorteile uns der neue Mobilfunkstandard bringt.

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Gute Nachricht. Der 5G Ausbau kommt schneller voran als ursprünglich angenommen.

Schnelleres Internet, Telemedizin, Smart-Cities und intelligente Maschinen: Der neue Mobilfunkstandard 5G macht vieles möglich. Der 5G-Standard wird die Geschwindigkeit des Herunterladens einer Datei vervielfachen. Die Download-Raten starten bei 1 Gigabit pro Sekunde, bis zu 10Gb/s sind theoretisch möglich. 5G ist damit 100 Mal schneller als LTE. Ein kompletter Film höchster Qualität (HD) könnte so innerhalb von wenigen Sekunden heruntergeladen werden. Die Zeit des stundenlangen Downloads großer Dateien ist damit vorbei.

Die enorme Geschwindigkeit von 5G, die sowohl Mobilfunknetze als auch bestehende Festnetzverbindungen übertrifft, macht ganz neue digitale Anwendungen möglich. In der Telemedizin könnten eigene Körperwerte bei chronisch Kranken digital überwacht und an Ärzte oder Pflegestellen gesendet werden. Darüber hinaus wäre in jedem Rettungswagen ein Arzt direkt zugeschaltet und kann dabei Sanitäter unmittelbar bei der Erstversorgung anleiten. Dieser digitale Fortschritt bringt eine erhebliche Zeitersparnis in der Rettungsmedizin und kann Leben retten.

Der 5G-Standard wird neue digitale Anwendungen ermöglichen, womit auch der Datentransfer steigt. Die Mobilfunkanbieter treiben den Netzausbau deshalb deutlich voran. Das bedeutet dann unter anderem besseren Empfang auf Großveranstaltungen wie Festivals. Ein 5G-Mast kann bis zu eine Million Geräte auf einem Quadratkilometer Fläche versorgen. Der Empfang wird auch an Orten besser, die vorher weniger gut abgedeckt waren. Hinzu kommt, dass die steigende Bandbreite auch positive Auswirkungen auf die Mobilfunktarife haben wird. Nutzer können sich über steigende Angebote bei sinkenden Preisen freuen.

Ein unmittelbarer Gewinn der 5G-Technologie liegt in der unbegrenzten Vernetzung ohne zeitliche Verzögerung. Diese beschränkt sich nicht nur auf Smartphones, sondern ist für viele andere Anwendungsfälle denkbar. Vom mobilen Endgerät über den heimischen Kühlschrank und die Heizung bis hin zum eigenen Auto, alle Apparate könnten über 5G nahezu in Echtzeit kommunizieren. In Smart Cities fahren Autos autonom und der Verkehrsfluss wird mit intelligenten Ampelsystemen gesteuert. Auf dem Land könnten unbemannte Agrarmaschinen den Acker bearbeiten.

In einer globalisierten Industrie wird 5G zum entscheidenden Faktor für die Produktion. Wie schnell können Arbeitsprozesse in der Fertigung aufeinander abgestimmt oder verändert werden? Wie viele Variationen von Produkten können Firmen, die mit unterschiedlichen Zulieferern arbeiten, anbieten und wie schnell können sie liefern? Das alles wird darüber entscheiden, wie erfolgreich Unternehmen am Markt die Wünsche ihrer Kunden bedienen können. Maschinen, die miteinander kommunizieren, Produzenten, die mit ihren Zulieferern Daten in Echtzeit austauschen, das wird dann zum neuen Standard in der industriellen Fertigung.

Zudem widerlegen neue Erkenntnisse gängige 5G-Befürchtungen. Die wissenschaftlichen Erkenntnisse zum Mobilfunk sind bisher relativ eindeutig. Strahlung ist ein Begriff, der eigentlich nicht auf den Mobilfunk passt und irreführend verwendet wird. Mit Strahlung meinen wir immer etwas Ionisierendes. Röntgenstrahlung kann etwa ionisierend wirken und unsere DNA verändern. Sowas ist bei den elektromagnetischen Feldern des Mobilfunks jedoch biophysikalisch komplett ausgeschlossen. Die jetzigen, für 5G genutzten Frequenzen, sind gut erforscht.

Viele Erkenntnisse und Studien zu bisherigen Mobilfunkgenerationen sind auf 5G übertragbar. So war beispielsweise das Deutsche Mobilfunkforschungsprogramm (DMF) so angelegt, dass dessen Erkenntnisse auch Aussagekraft für zukünftige technische Entwicklungen wie den 5G-Standard haben sollten. Auch das eingesetzte Spektrum bei 5G unterscheidet sich kaum von der aktuell verwendeten Mobilfunktechnik, etwa dem 4G-Standard. Zudem existieren strenge Mobilfunk-Grenzwerte zum Schutz der Gesundheit in Deutschland. Sie werden dort, wo sich Menschen dauerhaft aufhalten, weit unterschritten. Häufig wird nicht einmal ein Prozent des erlaubten Grenzwertes in Anspruch genommen. Die Sicherstellung und Einhaltung der Grenzwerte wird umfassend durch die Bundesnetzagentur (BNetzA) überprüft.

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