Urteil zum Fehmarnbelt-Tunnel

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Das Bundesverwaltungsgericht hat am Dienstag alle verbliebenen Klagen gegen das Milliardenprojekt Fehmarnbelt-Querung abgewiesen. Damit existiert nun auch auf deutscher Seite Baurecht für den geplanten 18 Kilometer langen Tunnel von Fehmarn zur dänischen Insel Lolland. Ich begrüße die Entscheidung der obersten Richter.

Es ist ein Meilenstein für den Ausbau des europäischen Schienennetzes. Europa rückt so noch ein Stück weiter zusammen. Es zeigt zudem, dass Deutschland in der Lage ist, Großprojekte ohne große Verzögerungen und Kostensprüngen zu realisieren. Die Reisezeit zwischen Hamburg und Kopenhagen wird mit der Fehmarnbelt-Querung auf 2,5 Stunden nahezu halbiert. Für die wirtschaftliche Entwicklung der Region und die verstärkte Zusammenarbeit im Wissenschaftsbereich ist dieses Projekt von enormen Vorteil. Zudem haben wir bereits in diesem Jahr im Bundestag mit über 230 Millionen Euro zusätzliche Maßnahmen zum Schutz der Strecken-Anrainer beschlossen. Die Maßnahmen gehen vom Lärmschutz bis hin zu ursprünglich nicht vorgesehenen Trassenverlegungen. Dadurch kann sichergestellt werden, dass Anwohner, aber auch die sensible Natur in diesem Bereich nicht über das notwendige Maß hinaus von den Auswirkungen des Streckenausbaus betroffen sind.

Die Dänen werden mit dem Baubeginn noch in diesem Jahr ihren Teil der Abmachung erfüllen, nun kann auch Deutschland zügig mit dem Baubeginn nachziehen.

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