Göttingen will sieben unbegleitete minderjährige Geflüchtete aufnehmen

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Ich begrüße die Ankündigung von Oberbürgermeister Rolf-Georg Köhler, dass Göttingen sieben unbegleitete minderjährige Flüchtlinge aufnehmen will. Dies ist die richtige humanitäre Geste. Der Oberbürgermeister geht damit den richtigen Schritt. Göttingen hat die Möglichkeit die Flüchtlinge aufzunehmen und zu betreuen.

Ich hatte mich mit weiteren Kollegen der CDU/CSU-Bundestagsfraktion dafür eingesetzt, dass Deutschland unbegleitete minderjährige Flüchtlinge aufnimmt. Vor gut zwei Wochen hatte Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) dann Niedersachsens Innenminister Boris Pistorius (SPD) gebeten, zunächst 50 unbegleitete, minderjährige Flüchtlinge aus griechischen Flüchtlingslagern aufzunehmen.

Ich habe die Hoffnung, dass weitere EU-Länder folgen werden. Deutschland ist vorangegangen, andere Länder müssen nun nachziehen. Es kann nicht sein, dass nur Luxemburg und wir zu unserem Wort stehen. Auch wenn die Zeiten durch die Corona-Pandemie für alle nicht einfach sind. Und es darf nicht bei einer Aufnahme von nur 50 Kindern bleiben. Laut UNHCR sind über 1.000 unbegleitete, minderjährige Flüchtlinge allein im Lager Moria. Ich sehe es als unsere humanitäre Verpflichtung so viele wie uns möglich aus den desolaten Umständen der Camps herauszuholen – und die Zeit drängt.

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