Lebensmittelverschwendung stoppen: Bundesregierung legt Strategie zur Reduzierung von Lebensmittelverschwendung vor

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Seit Langem setzt sich die CDU/CSU-Bundestagsfraktion für eine höhere Wertschätzung von Lebensmitteln ein. In der gesamten Produktionskette sollen weniger Abfälle entstehen. Auch Handel und Verbraucher sind gefragt. Nun legt die Bundesregierung eine „Nationale Strategie zur Reduzierung von Lebensmittelverschwendung“ vor.

Jedes Jahr werden allein in Deutschland elf Millionen Tonnen Lebensmittel entsorgt. Pro Kopf landen somit 55 Kilogramm in der Mülltonne. Damit verschwenden wir wertvolle Nahrung, aber auch Geld und Energie. Durch die Strategie von Bundesministerin Julia Klöckner werden sich jetzt zum ersten Mal alle Beteiligten aus Wirtschaft, Forschung, Politik und Zivilgesellschaft auf konkrete Ziele einigen. Von den Bauern über die verarbeitenden Betriebe, Groß- und Einzelhandel, Kantinen und Großküchen bis zu Gastronomie und Privathaushalten: für die gesamte Lebensmittelkette werden Maßnahmen zur Reduzierung der Lebensmittelverschwendung entwickelt.

„Das ist ein Meilenstein“, sagt Albert Stegemann, ernährungspolitischer Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion. „Zukunftsweisend sind besonders digitale Lösungen, die zum Beispiel die Weitergabe von Lebensmitteln an Nachbarn oder gemeinnützige Organisationen erleichtern. Oder intelligente Verpackungen, die anzeigen, wie lange ein Lebensmittel noch haltbar ist.“ Die Entwicklung dieser Verpackungen wird vom Bund mit 3,5 Millionen Euro gefördert. Davon unabhängig braucht es einen bewussteren Umgang der Verbraucher mit Lebensmitteln. 61 Prozent der vermeidbaren Lebensmittelabfälle entstehen in Privathaushalten.

„Ernährung gehört endlich in alle Lehrpläne“, sagt Gitta Connemann, stellvertretende Fraktionsvorsitzende. „Wer weiß, woher Lebensmittel kommen, mit wie viel Energie sie verarbeitet werden, wie lange sie tatsächlich genießbar sind, wirft weniger weg.“ Daher soll auch geprüft werden, ob das Mindesthaltbarkeitsdatum dazu führt, dass völlig einwandfreie Lebensmittel weggeworfen werden, und ob es bei konservierten Lebensmitteln wirklich noch sinnvoll ist. Denn: Nahrungsmittel sind wertvoll und „Zu gut für die Tonne!

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