Baukindergeld - Jetzt geht´s los

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Familien können ab dem 18. September 2018 für den erstmaligen Bau eines Hauses oder Erwerb einer Wohnung eine finanzielle Unterstützung, das sogenannte Baukindergeld, beantragen. Die Anträge können ab sofort an die KfW-Bankengruppe gerichtet werden.

 Wahlversprechen eingelöst

Der baupolitische Sprecher der Unionsfraktion, Kai Wegner, hebt hervor, dass mit dem Start des Baukindergeldes ein Wahlversprechen von CDU und CSU eingelöst wird. Er äußerte sich erfreut darüber , dass „die Förderung jungen Familien hilft, sich den Traum von den eigenen vier Wänden zu erfüllen“.

Wohneigentum als Altersvorsorge

Es sei richtig, wenn der Staat junge Familien mit dem Baukindergeld unterstützt, denn Wohneigentum „schafft Sicherheit“ und „die eigenen vier Wände geben Familien, die nach wie vor die Basis unserer Gesellschaft sind, Geborgenheit“, sagt Volker Kauder, der Chef der Unionsfraktion. Im Übrigen sei Wohneigentum die „beste Altersvorsorge“.

Förderung von Familien mit kleinen und mittleren Einkommen

Das Baukindergeld richtet sich gezielt an Familien, deren Haushaltseinkommen bei einem Kind 90.000 Euro pro Jahr nicht übersteigt. Bei jedem weiteren Kind erhöht sich die Obergrenze um 15.000 Euro. Der Zuschuss in Höhe von 1.200 Euro pro Kind und Jahr wird über einen Zeitraum von zehn Jahren gezahlt – und zwar rückwirkend ab dem 1. Januar 2018.

Wichtiger Baustein für mehr bezahlbaren Wohnraum

Die Förderung der Eigentumsbildung von Familien ist ein wichtiger Baustein für den Bau von Wohnraum: Die Koalition hat sich vorgenommen, in dieser Legislaturperiode 1,5 Millionen neue Wohnungen und Eigenheime zu schaffen. „Dieses Ziel erreichen wir nur, wenn wir alle Register ziehen“, betont der stellvertretende Vorsitzende der Unionsfraktion, Ulrich Lange. „Dazu gehören die soziale Wohnraumförderung, die steuerliche Förderung des Mietwohnungsbaus und eben das Baukindergeld“, hebt Ulrich Lange hervor.

Wohngipfel der Bundesregierung am 21. September

Der Start des Baukindergeldes liegt nur wenige Tage vor dem anberaumten „Wohngipfel“ am 21. September, bei dem die Bundesregierung sich mit Vertretern von Ländern, Kommunen, der Bau- und Immobilienwirtschaft, dem Deutschen Mieterbund und den Gewerkschaften über Einzelheiten der von ihr ins Leben gerufenen Wohnrauminitiative austauschen wird. Das erklärte Ziel lautet: mehr bezahlbarer Wohnraum auch für Menschen mit mittlerem und geringerem Einkommen. Das Baukindergeld ist dafür ein erster wichtiger Schritt.

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