Das Baukindergeld kommt – sogar rückwirkend ab 1. Januar 2018

Foto: PrivatFoto: Privat

Wir haben in der großen Koalition eine umfangreiche Wohnrauminitiative „Für mehr Wohnraum, bezahlbare Mieten und Wohneigentum für Familien“ beschlossen. Zentraler Bestandteil ist das Baukindergeld. Es soll noch in diesem Sommer im Bundestag beschlossen werden und rückwirkend ab dem 1. Januar 2018 gelten. Pro Kind und Jahr erhält jede Familie dann 1.200 Euro über einen Zeitraum von zehn Jahren. Für eine Familie mit zwei Kindern ergibt sich damit über zehn Jahre einen Betrag von 24.000 Euro. Recht auf das Baukindergeld hat jede Familie, die in Deutschland zum ersten Mal eine Immobilie neu baut oder erwirbt.

Das zu versteuernde Haushaltsjahreseinkommen darf dabei 90.000 Euro bei einer Familie mit einem Kind nicht übersteigen. Pro weiterem Kind erhöht sich dieser Betrag um 15.000 Euro. Für eine Familie mit zwei Kindern liegt die Einkommensgrenze somit bei 105.000 Euro und mit drei Kindern bei 120.000 Euro. Maßgeblich sind die durchschnittlichen Einkünfte der beiden Kalenderjahre vor der Antragstellung. Schon im August sollen Anträge für das Baukindergeld über ein KfW-Förderprogramm gestellt werden können. Daneben sollen noch im Sommer die Sonderabschreibungsmöglichkeit im freifinanzierten Wohnungsneubau und Änderungen des Mietrechts gesetzlich umgesetzt werden. Die weiteren Vorhaben der Wohnraumoffensive müssen schnellstens folgen, um unser Ziel, mehr bezahlbaren Wohnraum zu schaffen, umzusetzen.

Neue steuerliche Anreize wird es außerdem für den freifinanzierten Neubau von günstigen Mietwohnungen geben. Dazu wird eine bis Ende 2021 befristete steuerliche Sonderabschreibung eingeführt.

Beschlossen wurde auch mehr Transparenz bei der Mietpreisbremse. Damit Mieterinnen und Mieter nicht mehr aktiv nachfragen müssen wie hoch die Vormiete war, soll es eine gesetzliche Auskunftspflicht für Vermieter zur Offenlegung der Vormiete geben, wenn sich der Vermieter bei der Begründung des Mietverhältnisses auf diese beruft. Um Mieter vor starken Mietpreissteigerungen nach einer Modernisierung oder Sanierung zu schützen, soll außerdem die Umlagefähigkeit von Modernisierungskosten weiter begrenzt werden. Zusätzlich wird eine Kappungsgrenze für Mieterhöhungen nach einer Modernisierung eingeführt. Danach darf die monatliche Miete nach einer Modernisierung um nicht mehr als drei Euro pro Quadratmeter Wohnfläche innerhalb von sechs Jahren erhöht werden.

ANSCHRIFT

Fritz Güntzler, MdB
Reinhäuser Landstraße 5
37083 Göttingen

Telefon: 0551 73888
Fax: 0551 73710

fritz.guentzler@bundestag.de

KONTOVERBINDUNG

CDU Kreisverband Göttingen
Volksbank Kassel Göttingen

IBAN
DE06 5209 0000 0042 4528 66

Stichwort:
Fritz Güntzler MdB


©2018 Fritz Güntzler, MdB
Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.