Breites Angebot an Forstdienstleistungen erhalten

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Änderung des Bundeswaldgesetzes kommt insbesondere Kleinwaldbesitzern zu Gute

Am morgigen Donnerstag entscheidet der Deutschen Bundestag über die Änderung des Bundeswaldgesetzes. Heute hat der Ausschuss für Ernährung und Landwirtschaft dem Gesetzentwurf zugestimmt. Dazu erklären der Vorsitzende der Arbeitsgruppe Ernährung und Landwirtschaft der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Franz-Josef Holzenkamp, und der zuständige Berichterstatter Alois Gerig:

"Mit der Änderung des Bundeswaldgesetzes bekräftigt die CDU/CSU-Bundestagsfraktion, dass die Holzvermarktung dem Kartellrecht unterliegt. Marktbeherrschende Stellungen der Landesforstverwaltungen beim Holzverkauf müssen der Vergangenheit angehören. Der Unionsfraktion ist es aber auch ein wichtiges Anliegen, dass die Forstverwaltungen ihr Dienstleistungsangebot für Waldbesitzer aufrechterhalten. Deshalb werden bestimmte Forstdienstleistungen vom Kartellrecht ausgenommen. Zu diesen Dienstleistungen gehören Waldbau, Holzauszeichnen, Holzernte und Bereitstellung des Rohholzes einschließlich seiner Registrierung.

Ziel der Gesetzesänderung ist, dass ein ausreichendes und gutes Angebot an Forstdienstleistungen für alle Waldbesitzer vorhanden ist. Staatliche Forststrukturen leisten dazu einen wichtigen Beitrag. Besonders in Bundesländern mit kleinstrukturierten Waldbesitzverhältnissen profitieren Kleinwaldbesitzer von staatlichen Forstämtern. Ihre fachkundigen Beratungs- und Betreuungsdienstleistungen sorgen dafür, dass auch Kleinwaldbesitzer Zugang zum Holzmarkt haben.

Dabei ist deutlich festzuhalten, dass die Inanspruchnahme staatlicher Forstdienstleister fakultativ bleibt. Die Wahlfreiheit der Waldbesitzer, Forstarbeiten selbst vorzunehmen, sich in Forstbetriebsgemeinschaften zusammenzuschließen oder private Anbieter zu beauftragen, wird durch die Gesetzesänderung in keiner Weise beeinträchtigt.

Ein breites Angebot an privaten und staatlichen Forstdienstleistungen bietet am ehesten Gewähr, dass unsere Wälder nachhaltig und flächendeckend bewirtschaftet und die vorhandenen Holzvorräte genutzt werden. Holzmobilisierung ist wichtig, damit die Holzwirtschaft – eine wichtige Branche in unseren ländlichen Räumen – mit ihrem nachwachsenden und klimafreundlichen Rohstoff aus heimischen Wäldern versorgt wird.“

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