Untersuchungsausschuss Wirecard

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Der Untersuchungsausschuss Wirecard ist in dieser Woche in seine erste Verlängerung gegangen. Am Donnerstag und Freitag haben wir insgesamt fünf Zeugen vernommen. Nachdem in den letzten beiden Sitzungswochen die politischen Spitzen befragt wurden, ging es in dieser Woche mit Zeugen von Ernst&Young (EY), Wirecard und aus dem Bereich der Geheimdienste weiter.

Die Sitzungen wurden vor allem dafür genutzt, noch offenen Fragen nachzugehen. Dazu gehört auch die Arbeit der Forensiker von EY. Diese wurden sowohl bei den Abschlussprüfungen als auch bei eigenständigen Untersuchungen bei Wirecard einbezogen. Der geladene Zeuge schilderte erstaunlich klar, welche Probleme er bei Wirecard gesehen hat. Dies macht es noch unverständlicher, warum EY anschließend die Abschlüsse der Wirecard testiert hat.

Zusätzlich waren ehemalige Sekretärinnen von Wirecard geladen. Auch wenn es dort inhaltlich nicht viele neue Erkenntnisse gab, bekamen wir doch interessante Informationen über den beruflichen Alltag bei Wirecard.

Zuletzt wurde noch der aktuelle BND-Präsident befragt. Die Verflechtungen von Jan Marsalek zu verschiedenen Geheimdiensten ist noch immer ein ungeklärter Bereich. Auch die Befragung des BND-Präsidenten konnte daran nicht viel ändern.

In der nächsten Sitzungswoche soll der Ausschuss dann endlich zum Abschluss kommen. Wir erwarten den zweiten Teil des sogenannten „Wambach-Berichts“ und werden zusätzlich noch einen der federführenden Wirtschaftsprüfer von EY befragen.

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